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Ist das Buch am Ende?

Deutsch zum Denken?

Die deutsche Sprache heute

Das erste Dia bitte...

Wie höflich ist das Internet?

Psychiatrische Fachsprache in der Diskussion (PDF)

Wissen 2.0 für die Bildung (PDF)

Aktuell:

Upload 09.09.2014:
Wie höflich ist das Internet?: Der Umgangston wird rauer. Das ist schon im realen Alltag spürbar. Und wie steht es mit der digitalen Kommunikation? Nicht viel besser, im Gegenteil. Der Kontakt im Internet wird immer häufiger als unfreundlich, ja unhöflich oder gar unverschämt bezeichnet. Liegt das wirklich an den führenden Diskussions-Formen, an Facebook, YouTube, Twitter u. a.? Oder ist das Online-Verhalten einfach Ausdruck des unerfreulichen Offline-Verhaltens, vor allem der jungen Generation?

Upload 12.05.2014:
Die deutsche Sprache heute: Über die deutsche Sprache wird seit jeher diskutiert, wenn nicht gar kontrovers debattiert. Das war so, das ist so, das wird immer so bleiben. Den Deutschen fehlt einfach so etwas wie der französische Nationalstolz oder die angelsächsische Sprach-Selbstverständlichkeit („man spricht englisch“); und selbst die romanischen Länder und die kleineren Nationen mit ihren eigenen Sprachen tun sich da nicht so schwer wie wir. Dabei sind die meisten Sorgen keineswegs neu, werden aber seit einigen Jahren mit neuer Dringlichkeit öffentlich diskutiert. Grundtenor: „Die deutsche Sprache verfalle zusehends, ihr reicher Wortschatz und ihre Grammatik verarmten, und im internationalen Wettbewerb sei das Deutsche längst ins Hintertreffen geraten, während Anglizismen sich in unserer Sprache ausbreiteten“. So die wichtigsten Unken- Rufe oder gar Alarm-Meldungen.

Upload 04.08.2011:
Wissen 2.0 für die Bildung: Die Älteren erinnern sich noch an die 60er-Jahre: Damals wetterten manche wort-gewaltigen Lehrer auf allen Ebenen, von der Schule bis zur Universität, gegen eine neue Kommunikations-Technik, die sich rasant auszubreiten drohte. Ein vernichtendes Urteil bleibt besonders haften: „Hast’ Du nichts zu sagen, nimm Dias. Ist es noch weniger, nimm Sie in Farbe!“. Was würden die Kritiker von damals heute sagen? Nichts mehr, sie würden die Waffen strecken, überrollt von einer unbremsbaren elektronischen Kommunikations-Welle. Und auch derzeitige Skeptiker werden immer leiser, verstummen bald. „Man kann eine Monsterwelle nicht mit einem leeren Eimer aufhalten“ (Zitat).

Upload 23.09.2009:
Psychiatrische Fachsprache in der Diskussion: Psychiatrische Wissenschaft nur noch englisch, fragen manche Experten und inzwischen auch informierte Laien besorgt. Schließlich ist Wissenschaft ohnehin kein einfaches Unterfangen, braucht viel Einsatz, Frustrations-Toleranz, Ausdauer, ja Idealismus. Wer hier schon sprachlich ausgebremst wird, zumindest gegen Ende seiner wissenschaftlichen Bemühungen, wenn er in wissenschaftlichen Publikationen festhalten soll, was seine Untersuchungen und Schlussfolgerungen erbracht haben, wer darin eine neue (und zugegebenermaßen nicht einfach zu überwindende) Hürde sieht, der könnte geneigt sein schon im Vorfeld darauf zu verzichten.

Upload 23.06.2008:
Das erste Dia bitte...: „Das erste Dia bitte!“. Wer hat sie noch nicht verflucht, diese mediale Vergewaltigung einer anfangs willigen, später zermürbten Zuhörerschaft. Wer erinnert sich nicht an die wohltuende Verdammnis früherer Meister des Wortes: „Hast’ Du nichts zu sagen, nimm Dias. Ist es noch weniger, nimm' sie in Farbe...“. Und wer erinnert sich nicht an seine (moralisch grenzwertige) Schadenfreude, als der erste und schließlich auch der Ersatz-Projektor ihren Geist aufgaben - und der Referent ohne Medien-Hilfe peinlich weiterstotterte.

Upload 23.09.2007:
Ist das Buch am Ende?: Verdrängt die Digitalisierung die Bibliotheken? Wenn man die Sinnsprüche über Bücher liest, hat man den Eindruck: das Buch braucht die Zukunft nicht zu fürchten. Auch im Alltag ist der Respekt vor dem Buch noch immer groß, gleichgültig ob man zu den Lesern gehört oder nicht. Tatsächlich wurden noch nie so viele Bücher gedruckt und gekauft wie derzeit. Es scheint, als ob das Buch sogar einer großen Zukunft entgegensieht.

Upload 23.06.2007:
Deutsch zum Denken?: Dass englische und vor allem "amerikanisierte" Wörter langsam die deutsche Sprache unterwandern, ironisch auch als "Denglisch" bezeichnet, ist nichts Neues; die Älteren gewöhnen sich daran, die Jüngeren kennen es nicht anders. Das ist das eine Problem. Ein anderes, möglicherweise sogar noch folgenschwereres, aber spielt sich auf wissenschaftlicher Ebene ab: Warum wird heute alles in Englisch publiziert? Und zwar nicht nur von den englischsprechenden Nationen, sondern auch von allen anderen und gleichgültig aus welcher Fachrichtung. Die Antwort ist einfach und einleuchtend: Weil Englisch inzwischen die Weltsprache ist, die jeder versteht bzw. verstehen muss, will er international auf sich aufmerksam machen. So weit, so gut.

Bei allen Ausführungen handelt es sich um allgemeine Hinweise.
Bei persönlichen Anliegen fragen Sie bitte Ihren Arzt.
Beachten Sie deshalb bitte auch unseren Haftungsausschluss (s. Impressum).