Start Psychiatrie heute Seelisch Kranke Impressum

P S Y C H I A T R I E   H E U T E

A

Aggression und Gewalt bei seelischen Störungen (13KB)

Download: Über das Alter und Altern PDF (345 KB)

Leichte kognitive Beeinträchtigung im Alter (248 KB)

Alzheimer Demenz (77 KB)

Alzheimer Pflege (115 KB)

Amok (35KB)

Angststörungen (144KB)

Anorexia nervosa (33KB)

Anpassungsstörungen (36KB)

Von Äskulap bis Werther (89KB)

Asperger-Syndrom (PDF|281KB)

B - C

Baldrian (61KB)

Borderline (BPS)  (PDF|314KB)

Krankhafte Brandstiftung (11KB)

Das Burn-out-Syndrom und seine Folgen (45KB)

Coffeinismus (18KB)

D

Depression heute (59 KB)

Depressionen - Teil 1: Beschwerdebild - Ursachen - Krankheitsverlauf (112 KB)

Depressionen - Teil 2: Die Belastungen und Folgen für Partner, Eltern, Kinder etc. (128 KB)

Depressionen - Teil 3: Medikamentöse Behandlung der Depression (Anhang: Nicht-medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten) (73 KB)

Depressionen: Erschöpfungsdepression - neue Fassung (28 KB)

Depressionen - bleibt wirklich nichts zurück? (32 KB)

Dermatozoenwahn (71 KB)

Dysmorphophobie - Vermeintliche Körperentstellung (39 KB)

Dysthymie(97 KB)

F

Fanatismus (PDF|838KB)

Fetischismus (8KB)

Fibromyalgie (24KB)

Fieber, seelisch ausgelöst (24KB)

Folter und ihre Folgen (14KB)

Frau und seelische Störung
(1) Einleitung
(7KB)

Frau und seelische Störung
(2) Geschlechtsunterschiede bei seelischen Erkrankungen
(21KB)

Frau und seelische Störung
(3) Allgemeine Angststörungen, Panikerkrankungen, phobische Ängste, Zwangsstörungen und Geschlecht
(18KB)

Frau und seelische Störung
(4) Prämenstruelles Syndrom - Prämenstruelle dysphorische Störung
(39KB)

Frau und seelische Störung
(5) Klimakterium und psychosoziale Folgen
(31KB)

Frau und seelische Störung
(6) Scheinschwangerschaft
(14KB)

Frau und seelische Störung
(7) Wochenbettpsychose
(38KB)

Freude als Symptom (50KB)

Frühdyskinesien (10KB)

Funktionelle oder Befindlichkeitsstörungen (36KB)

G

Ganser-Syndrom (8KB)

Gedächtnisstörungen (9KB)

Gehirnschädigung und seelische Folgen (52KB)

Der Geruchssinn (35KB)

Gewaltverbrecher (50KB)

H - I

Haar und seelische Störungen (21KB)

Halluzinationen (34KB)

Haut und seelische Störungen (62KB)

Download: Hochbetagte (PDF|464 KB)

Hörbehinderung und seelische Störungen (58KB)

Hypochondrie (19KB)

Hysterie (20KB)

Dissoziative Identitätsstörung - Multiple Persönlichkeitsstörung (PDF|204KB)

J

Johanniskraut (146KB)

K - L

Katastrophenforschung, psychiatrische (38 KB)

Kinder- und Jugendpsychiatrie
(1) Dissoziales Verhalten im Kindesalter
(94KB)

Klimakterium (208 KB)

Kaufzwang (17 KB)

Innere Kündigung (42 KB)

Lärm - Umweltproblem Nr. 1 und Geissel unserer Zeit (72 KB)

Liebe und seelische Störung [PDF 556 KB]

Liebeswahn (29 KB)

Lithiumsalze (37 KB)

M

Macht und seelische Störung (96 KB)

Download: MANIE: Krankhafte Hochstimmung mit Folgen (WORD97-Datei, 168 KB)

Medikamentenabhängigkeit (Kurzform) (37 KB)

Chronische Müdigkeit (107 KB)

N - O

Narkolepsie (80 KB)

Naturkatastrophen und seelische Folgen (61 KB)

Download: Narzissmus (PDF|499 KB)

Download: Neuroleptika (PDF-Datei, 971 KB)

Die Neurosen - Einst und heute (68 KB)

Die Neurotische Depression (21 KB)

Obdachlosigkeit und seelische Störung (22KB)

Download: Öffentlichkeitsarbeit im Gesundheitswesen (PDF|237 KB)

P - R

Parkinson-Krankheit 
Download als [PDF (807 KB)] /

Persönlichkeitsstörungen (97KB)

Antisoziale/dissoziale Persönlichkeitsstörung (74KB)

Persönlichkeitsstörungen: Die selbstunsichere und ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung (34KB)

Persönlichkeitsstörungen: Die schizoide Persönlichkeitsstörung (43KB)

Schizotypische Persönlichkeitsstörung (90KB)

Pica: Krankhafte Essgelüste (28KB)

Soziale Phobie (39KB)

Download: Placebos (Schein-Medikamente) (PDF|464 KB)

Pornographie in den Medien (51KB)

Psychopharmaka (55KB)

Psychopharmaka in Schwangerschaft und Stillzeit (55KB)

Akute Psychotische Störung (18KB)

Gemeinsame Psychotische Störung
(Folie à deux)
(16KB)

Zykloide Psychosen (33KB)

Rauchen (38KB)

S

Marquis de Sade (Sadismus) (67KB)

Schlafstörungen (75KB)

Schlafwandeln (51KB)

Schizoaffektive Störungen (75KB)

Die Schizophrenien 
Download als [PDF (999 KB)] / [WORD (369 KB)]

Schizophrenie - Wie beginnt die Ersterkrankung, wie kündigt sich ein Rückfall an (172KB)

Schizophrene Ich-Störungen (17KB)

Schizophrenie: Negativ- oder Minus-Symptome der Schizophrenie (92KB)

Schizophrenie und Gewalt (51KB)

Schmerz und seelische Störung

Seelische Störungen in fremden Kulturen (33KB)

Seelische Störungen bei Tieren? (30KB)

Selbstunsicher, ängstlich, gehemmt, unbeholfen und kontaktscheu (34KB)

Selbstverbrennung (34KB)

Sexuelle Variationen (71KB)

Ist die "neue" Depressionsform des Sisi-Syndroms" eine Ess-Störung? (56KB)

Stalking (48KB)

Suizid und Suizidversuch (PDF 384KB)

Jahreszeit und Suizid (84KB)

T - Z

Seelische Störungen bei Tieren? (30KB)

Seh-Trugwahrnehmung ohne Geistesstörung (Charles-Bonnet-Syndrom)  (44KB)

Tinnitus (Ohrgeräusche)  (61 KB)

Wie überbringe ich eine Todesnachricht? (28KB)

Das Tourette-Syndrom (14 KB)

Tranquilizer (95KB)

Träume (PDF-Download)

Tremor (Zittern) (50KB)

Der Unfall mit schwerer Verletzung und seine psychosozialen Folgen (45KB)

Vermüllungssyndrom: Einsam unter Müll (65KB)

Vorgetäuschte Gesundheitsstörungen (62KB)

Wahnhafte Störung (36KB)

Werther-Effekt, Der (48KB)

Winterdepression (56KB)

Zähne und seelische Störung (90KB)

Zittern (Tremor) (50KB)

Zoophilie (72KB)

Zwangsstörungen (59KB)

Aktuell:

Upload 07.04.2008:
Der Geruchssinn (neue Fassung): Was rankt sich nicht alles an Lobeshymnen um das Sinnesorgan Nummer 1: das Auge und damit das Sehen. Auch das Ohr bzw. das Gehör kommen noch gut weg, die Musik macht's möglich. Und in einer Zeit, in der die kulinarische Kunst wieder vermehrt zu Ehren kommt, kann sich auch der Geschmackssinn einer durchaus respektablen Position erfreuen. Wie aber steht es mit dem Geruchssinn, dem Riechorgan, der Nase?

Upload 07.04.2008:
Innere Kündigung: Was eine Kündigung ist, weiß jeder. Was eine innere Kündigung oder psychologische Kündigung ist, ahnt jeder. Aber was ist es wirklich: seelisch, psychosozial, psychosomatisch, körperlich, beruflich, vielleicht sogar Partnerschaft, Familie, Freundeskreis, Nachtbarschaft u. a. betreffend? Nachfolgend eine kurz gefasste Übersicht zu diesem heiklen Thema am Beispiel des Lehrer-Berufes. Dabei dominieren natürlich die spezifischen Probleme in dieser Berufssparte; doch das meiste ist auch auf alle anderen beruflichen Situationen übertragbar. Was weiß man also über Ursachen, Persönlichkeitsstruktur, Arbeitsplatz-Belastungen, konkrete Auseinandersetzungen, Klagen, Frustrationen usw., über Verlauf, vor allem aber Beschwerdebild, charakteristische Hinweise und Folgen?

Upload 17.12.2007:
Träume [PDF-Download]: Jeder träumt, und zwar mehrfach pro Nacht. Auch diejenigen, die behaupten: selten oder gar nie. Der Traum gehört zum Schlaf und der Schlaf gehört zum Leben eines jeden Menschen. Den meisten ist das auch klar, zumal sie je nach Traum eine ganze Reihe von Fragen haben, um die sich auch verschiedene Fachbereiche wissenschaftlich bemühen: psychoanalytisch, neurophysiologisch, psychologisch, psychiatrisch u. a., von allen anderen Interessen-Gruppierungen außerhalb von Medizin und Psychologie ganz zu schweigen. Und gerade weil es ein offenbar so vielschichtiges Phänomen ist - jede Nacht, aber letztlich schwer durchschaubar - und weil von so vielen Leuten so viele und vor allem unterschiedliche Interpretationen gehört werden, wäre eine nüchterne, streng wissenschaftlich orientierte Bestandsaufnahme der wichtigsten Erkenntnisse überaus wünschenswert. Tatsächlich gibt es solche Angebote und eine solche Fachrichtung, nämlich die Psychologie oder konkreter: die psychologische Traum-Forschung. Mit ihrer Hilfe soll hier eine Art Bestands-Rückblick komprimiert referiert werden - gleichsam wissenschafts-historisch gesehen.

Upload 09.12.2007:
Gewaltverbrecher: Wer hat sich diese Frage nicht schon einmal gestellt: Mord, Vergewaltigung, Raub, räuberische Erpressung, erpresserischer Menschenraub, Sprengstoffanschläge, Geißelnahme, Terrorismus u. a. - was sind das nur für Menschen? Das beschäftigt natürlich auch die Fachleute, nämlich Kriminalbeamte, Kriminologen, Psychologen, Psychiater, Soziologen und am Schluss Staatsanwälte, Rechtsanwälte, Richter und schließlich die Vollzugsbeamten nach Verurteilung. Und dies seit jeher und erfreulicherweise mit wachsendem Kenntnisstand, nicht zuletzt durch die Erarbeitung gezielter Täterprofile, eine Art "wissenschaftliche Spuren-Suche des Bösen". Das ist allerdings ein vielschichtiges und damit schwieriges Arbeitsgebiet, bei dem weit mehr Einflussgrößen eine Rolle spielen, als man sich gemeinhin vorzustellen vermag. Was sind das nun für Faktoren und vor allem: was kommen dabei für konkret nutzbare Erkenntnisse heraus, die übrigens nicht nur der Verbrechens-Abwehr, sondern auch der Vorbeugung dienen?

Upload 11.11.2007:
Asperger Syndrom | PDF: Der Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung mit krankhafter Selbstbezogenheit, die sich vor allem im zwischenmenschlichen Kontakt, in eingeschränkten Aktivitäten und Interessen, in absonderlichen Ritualen und Bewegungsmustern und einer ungewöhnlichen Sprache äußert. Und in Verhaltensauffälligkeiten, die sich niemand erklären kann und die das Leben des Betreffenden prägen - zumeist negativ. Das Asperger-Syndrom ist eine Untergruppe des Autismus mit zusätzlichen Besonderheiten, vor allem wiederum im zwischenmenschlichen Bereich und hier insbesondere in der sprachlichen Verständigung (eigenartig, sonderlich, gekünstelt, geziert, "frühreif" usw.). Ähnliches gilt für den seltsamen Gebrauch von Körpersprache, Mimik und Gestik. Bisweilen scheint es überhaupt keine Übereinstimmung zwischen sprachlichem Inhalt, Tonfall, Körperhaltung und Gesten zu geben. Dazu ungewöhnliche Interessen und Erinnerungsleistungen, jedoch in schweren Fällen unfähig, den Alltag selbständig zu bewältigen. Was versteht man nach dem derzeitigen Wissensstand unter einem Asperger-Syndrom, woher kommt es und vor allem: kann man etwas tun? Nachfolgend deshalb eine etwas ausführlichere Darstellung zu diesem ungewöhnlichen Krankheitsbild mit einem Anhang über den Autismus generell.

Upload 07.10.2007:
Rauchen: Rauchen, Tabak, Nikotin - ein Thema, dass die Allgemeinheit seit mehr als 600 Jahren beschäftigt, denn seither kennt man die "schwelenden Kräuter" aus Amerika. Heute würde man zwar den Tabak aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr freigeben, so wenig wie die Rauschdrogen. Doch das "Genussgift" Tabak ist nun einmal ein gesellschaftlicher Faktor, so wie der Alkohol auch. Allerdings werden die seelischen und vor allem körperlichen Konsequenzen des Rauchens gerne verharmlost oder verschwiegen, dabei sind sie weit verhängnisvoller als allgemein bekannt. Dieses mangelnde Gefährdungs-Bewusstsein ist eine katastrophale Fehleinschätzung, die zwar spät, aber dann gnadenlos die Rechnung präsentiert. Man kann nur ahnen, wie vielen dies Lebensqualität, Gesundheit oder gar das Leben gekostet hat.

Upload 23.09.2007:
Öffentlichkeitsarbeit im Gesundheitswesen: Was muss man wissen, beachten, respektieren, ggf. lernen und dann im Bedarfsfalle gezielt einsetzen? Nachfolgend eine kurz gefasste Übersicht zu den wichtigsten Hinweisen aus der Sicht der Fachleute, also der Kommunikationswissenschaftler und PR-Experten.

Upload 20.09.2007:
Fanatismus: Fanatismus ist ein Menschheits-Phänomen, das bleiben wird. Fanatismus wurzelt in der menschlichen Natur. Wer persönliche Defizite zu verkraften hat, kann sich hier "überkompensatorisch bedienen", auch wenn damit das Unglück anderer verbunden ist. Diesen "Drang zum Extrem" wird es immer geben, weil nicht etwa eine "niedere", sondern eine subjektiv "hohe" Gesinnung den Fanatismus ausmacht - und damit den Fanantiker in seinem Selbsterleben prägt: selbstbewusst, unerschütterlich, konsequent und deshalb ggf. gnadenlos.

Upload 19.09.2007:
Wie überbringe ich eine Todesnachricht?: Der unerwartete oder plötzliche Tod ist eines schwere Bürde für die Angehörigen, Freunde und Bekannte. Daran zweifelt niemand und jeder denkt mit Sorge daran, ob und wann ihn derlei auch einmal treffen wird. Das ist nachvollziehbar, das leuchtet ein, das ist jedem bekannt.

Upload 16.07.2007:
Dissoziative Identitätsstörung: Ein Mensch ist ein Mensch. Diese einfältige Bemerkung sollte noch einmal wiederholt werden, mit zwei banalen Betonungen: Ein Mensch ist ein Mensch. Wird der einfallslose Satz dadurch inhaltreicher? Oder steckt tatsächlich etwas dahinter?

Upload 16.07.2007:
Borderline: Grenzland zwischen Neurose und Psychose. Lange umstritten, inzwischen aber weitgehend anerkannt, was Diagnose und Klassifikation an-belangt. Kontrovers diskutiert werden noch Häufigkeit, Ursachen, Verlauf, Hei-lungsaussichten u. a.

Upload 02.07.2007:
Das Tourette-Syndrom: ist eine der sonderbarsten und auffälligsten neuro-psychiatrischen Krankheiten die es gibt (und kein bewusstes Fehl-Verhalten, wie oft angenommen). Es beginnt früh, verstärkt sich meist in der Pubertät, kann aber im Erwachsenenalter zurückgehen. Es geht von einfachen Bewegungs-Tics wie Augenblinzeln, Nasenrümpfen, Kopfwerfen, Grimassieren, über das Ausstoßen von bedeutungslosen Lauten, Husten, Grunzen, Nachahmung von Tiergeräuschen u. a. bis zum ständigen Springen, Stampfen, Zupfen, Schnüffeln, ja unflätigen Worten oder obszönen Gesten. Die Reaktionen des ahnungslosen Umfeldes kann man sich denken: verunsichert, abgestoßen, verängstigt, verärgert, gereizt bis aggressiv. Und dadurch Stigmatisierung, Ausgrenzung, Rückzug und Isolationsgefahr für den Patienten. Und dies nicht nur für den Betroffenen, sondern auch für seine Familie und das weitere Umfeld.

Upload 19.03.2007:
Placebos (Scheinmedikamente) (PDF-Download): Wer möchte in seiner gesundheitlichen Notsituation statt eines wirkungsvollen Arzneimittels mit einem Schein-Medikament aus Stärke, Zucker, Kochsalzlösung u. ä. abgespeist werden? Niemand. Genau das aber ist ein Placebo. So gesehen wäre das Thema bereits abgehakt, das Kapitel beendet. Ganz so einfach ist es aber nicht. Warum ist das Prinzip der Placebo-Behandlung so alt wie die Menschheit und ihre Medizin? Warum hat sich bis heute, selbst in unserer aufgeklärten Zeit und Gesellschaft dabei nichts geändert? Was steckt eigentlich hinter dem Placebo-System? Nur Betrug oder auch eine unentbehrliche Hilfs-Funktion, wenngleich durch heilsame Einbildung?

Upload 03.12.2006:
Psychopharmaka in Schwangerschaft und Stillzeit: Nichts irritiert eine werdende Mutter und ihr Umfeld so sehr wie der Gedanke, die bisher zwar hilfreichen, aber jetzt ggf. riskanten Medikamente könnten anlässlich einer Schwangerschaft dem Kind im Mutterleib schaden. Die häufigste Reaktion ist deshalb so nachvollziehbar wie ggf. folgenschwer: Weglassen des Arzneimittels, möglicherweise noch ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt. Das könnte sich als doppelter Fehler erweisen.

Upload 03.12.2006:
Seh-Trugwahrnehmungen ohne Geistesstörungen: Die einen waren verlegen, die anderen bestürzt, alle aber besorgt, was ihnen Vater bzw. Großvater schließlich gestand: Er sieht Dinge, die es offensichtlich nicht gibt, hat also Halluzinationen, Trugwahrnehmungen oder Sinnestäuschungen des Sehens. So etwas - das weiß inzwischen jeder - kommt vor bei Geisteskrankheiten wie den Schizophrenien, bei Rauschgift-Vergiftungen und im Alkohol-Delir. Einige hatten schon gehört, dass es auch bei Gehirngefäß-Verkalkung und Demenz möglich ist. So oder so, die Familie war betreten. Schließlich war der Großvater nach einem arbeitsreichen und gesund geführten Leben nie ernstlich krank, schon gar nicht seelisch, immer guten Mutes und bis zum heutigen Tag beneidenswert rüstig: psychisch, geistig und körperlich (mit Ausnahme einer ständig zunehmenden altersbedingten Sehschwäche, über die er sich aber nie sonderlich beklagt hat). Und jetzt das: sieht Dinge, die es nicht gibt, halluziniert, eine der dramatischsten Formen seelischer Erkrankung.

Upload 24.11.2006:
Stalking: Stalking: heranpirschen, anschleichen, belästigen, bedrohen, seelische und schließlich körperliche Gewalt anwenden. Der aggressiven Methoden gibt es inzwischen viele: Telefonieren, E-Mail, Fax, Briefe, Päckchen, Zettel, Wohnung oder Arbeitsplatz belauern und aufsuchen u.a.m. Die Konsequenzen kann man sich denken, vor allem für das Opfer. Einzelheiten siehe die Medien, die derlei immer häufiger zum Thema machen.

Upload 24.11.2006:
Über das Alter und Alter (PDF-Download): Alle wollen es werden, keiner will es sein: alt. Man kennt diesen Spruch und auch seinen antiken Ursprung. Also ist das Problem so alt wie die Menschheit. Und wahrscheinlich schon immer nicht nur ein medizinisches, sondern auch ein sozial-psychologisches und damit gesellschafts-politisches. Und da die Grenzen des Lebensalters immer mehr hinausgeschoben, weil die medizinischen Möglichkeiten immer besser werden, rücken die gesellschaftlichen Aspekte immer mehr in den Vordergrund. Dies vor allem deshalb, weil die Abwertung des Alters und die Überhöhung der Jugend nicht nur unkritisch bis lächerlich („Jugendwahn“) zu werden drohen, sondern auch riskant, ja gefährlich. Dabei spielen psychosoziale, kulturelle und ethische Fragen nur eine untergeordnete Rolle, erwartungsgemäß. Nachdenklich macht erst die drohende volkswirtschaftliche Sackgasse, in die wir offensichtlich geraten. Das Umdenken wird erst durch finanzielle Engpässe möglich. Das ist zwar eine traurige Erkenntnis, aber auch nicht neu. Der demographische Wandel macht es möglich.

Upload 24.11.2006:
Von Äskulap bis Werther: Sonderbar hören sie sich manchmal schon an, die medizinischen Fachbegriffe, zumindest einige von ihnen. Natürlich bleibt man nachsichtig, wenn einen die Ärzte nur wenigstens aus gesundheitlicher Not retten. Aber interessieren würde es einem schon, was hinter so "mystischen" Wörtern steht wie Arachnophobie, Äskulapstab, Gigantismus, Heliotherapie, Androgynie, Hippocampus, Hymen u. a. Noch spannender wird es natürlich dort, wo Eigennamen Pate stehen. Beispiele: Aphrodisiaka, Ödipus- oder Elektra-Komplex, Erotik, Hypnose, lesbische Liebe, Medusen-Haupt, Morphinismus, Münchhausen-Syndrom, Narzissmus, Nymphomanie, Onanie, Phobie, Priapismus, Sadismus, Masochismus, Sodom und Gomorrha, Syphilis, Werther-Syndrom, venerische Krankheiten usw. Doch das ist alles kein Geheimnis, historisch, medizin-geschichtlich erklärbar. Und spannend darüber hinaus, wenn man einmal die Geschichte der namentlichen Urheber studiert, seien sie rein mythologisch, seien sie aus dem wirklichen Leben entnommen. Dabei haben alle eines gemeinsam: eine durchaus dramatische Lebensgeschichte.

Upload 16.10.2006:
Selbstverbrennung: Wahrscheinlich gibt es nichts Schaurigeres als den Tod durch eigene Hand: den Suizid. Selbsttötungen sind inzwischen häufiger als tödliche Verkehrsunfälle. Die Zahl der Suizidversuche ist statistisch nicht exakt zu fassen und beträgt ein Vielfaches davon, Tendenz steigend. Die Medizin, vor allem die Psychiatrie und Medizinische Psychologie, aber auch die Gesellschaft, wir alle, stehen diesem Phänomen ratlos gegenüber. Wer schon einmal in seinem Umfeld damit konfrontiert war, weiß um die Hilflosigkeit von Angehörigen, Freunden, Nachbarn, Mitarbeitern.

Upload 07.08.2006:
Antisoziale/dissoziale Persönlichkeitsstörung: Sie sind schon zu fürchten, die antisozialen bzw. dissozialen Persönlichkeitsstörungen. Und in der Tat, auch die Psychiater lassen mit ihrer Charakter-Schilderung keinen Zweifel daran, dass es sich hier um überaus schwierige Partner, Familienmitglieder, Bekannte, Nachbarn, Arbeitskollegen, Vorgesetze, Untergebene, ja Fremde im Alltag handeln kann.

Upload 16.07.2006:
Suizid und Suizidversuch [PDF]: Nichts erschüttert so wie der Tod durch eigene Hand: Selbsttötung, „Freitod“ oder der irreführende, aber gängige Begriff des Selbstmordes, in der Fachsprache Suizid (vom Lateinischen: sua manu caedere = durch eigene Hand fallen bzw. gefällt werden). Neben den üblichen Aspekten wie Häufigkeit, Ursachen, Motive, Suizid-Methoden, Risikogruppen u.a. auch bisher unbehandelte Themenbereiche wie Mitnahme-Suizid, Suizid im Gefängnis, der Schienentod (Bahnsuizide), besonders riskante Suizidorte, Suizidalität im Internet, Suizid als männliches Phänomen, Suizidgefahr im höheren Lebensalter, Arbeitsplatz und Suizid u.a.

Upload 19.02.2006:
Dysthymie: Was eine Dysthymie ist, wissen nur wenige; unter einer depressiven Dauer-Verstimmung aber kann sich jeder etwas vorstellen. Kein Wunder, so etwas ist so alt wie die Menschheit und scheint in unserer Zeit und Gesellschaft eher häufiger zu werden. Das Beschwerdebild ist aber auch überaus belastend, und zwar nicht nur für die Betroffenen, auch für ihr Umfeld.

Upload 22.01.2006:
Leichte kognitive Beeinträchtigung im Alter: Im ersten Lebensdrittel ist es kein Thema. Da schmunzelt man höchstens über die Sorgen der Betroffenen. In den mittleren Lebensjahrzehnten kann es schon einmal zur Sprache kommen. Dann schiebt man es meist auf den Stress im (Berufs-)Alltag. Im so genannten „dritten Lebensalter“ wird es zum Thema – oder auch nicht. D. h. der eine registriert es immer mal wieder aufmerksam bis sorgenvoll, der andere geht darüber hinweg, bewusst oder unbewusst. Der zweite Weg ist bequemer, aber langfristig folgendschwerer. Um was handelt es sich?

Upload 17.12.2005:
Die Medikamenten-Abhängigkeit: gehört zu der am schwersten durchschaubaren und konkret erfassbaren Suchtform. Betroffen sind vor allem suchtgefährliche Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel, aber auch Abführ- und Anregungsmittel, Appetitzügler u. a. Frauen und das höhere Lebensalter sind besonders betroffen, Männer und die mittleren („besten“) Lebensjahre holen auf.

Upload 12.10.2005:
Fieber, seelisch ausgelöst: Fieber ist ein geläufiges Beschwerdebild. Meist handelt es sich um eine bekannte Ursache, in der Regel eine Infektion. Die Dauer ist überschaubar. Es gibt aber auch seelisch ausgelöstes Fieber. Das ist zwar keine dramatische Temperaturerhöhung, aber lästig und beunruhigend. Doch auch hier gibt es konkrete Ursachen, die mit der jeweiligen Wesensart und individuellen Belastungen zu tun haben: Partnerschaft, Familie, Arbeitsplatz, Nachbarschaft, weiteres Umfeld. Auch das muss nicht unbedingt dramatischer Natur sein. Man sollte es aber abklären, wie alle psychosomatisch interpretierbaren Beschwerden aufgrund psychosozialer Beeinträchtigungen.

Upload 10.07.2005:
Pornografie in den Medien: Definition, Inhalte, Nutzung, Märkte, Befürchtungen (sexuelle Gefühllosigkeit, Nötigung, Vergewaltigung, Zerstörung der Familie, sexuelle Unzufriedenheit), Wirkungsmechanismen (soziales Lernen, sozialer Vergleich, Verallgemeinerung sexueller Darstellungen), medien-psychologische Studien und ihre Ergebnisse (unmittelbare Reaktion, Einstellung zur Sexualität, Neigung zur sexueller Gewalt, Einstellung zu Familie und Kinderwunsch, Zufriedenheit mit der eigenen Sexualität), entwicklungsgeschichtliche und erotische Aspekte, Pornografie und Medienpolitik u. a.

Upload 23.05.2005:
Liebe und seelische Störung [PDF 556 KB]: „Liebe und Psychiatrie“ oder konkreter „Liebe und seelischer Störung“ – was fällt einem dazu ein? Vielerlei? Wirklich? Man bedenke, hier geht es nicht um ein Phänomen, das sich so nett in dem Sinnspruch fassen lässt: „Wenn die Menschen sagen, sie hätten ihr Herz verloren, ist es meistens nur der Verstand“. Hier geht es um mehr als „nur“ den Verstand. Hier geht es um die Seele als übergeordnete Einheit aller emotionalen (gefühlsmäßigen) und geistigen Vorgänge des Menschen – und das alles krankhaft entgleist, also seelische Störung. Welche krankhaften Phänomene spielen dabei eine Rolle? Am häufigsten diskutiert werden derzeit die seelischen, körperlichen und psychosozialen Folgen von Liebe und Stalking, Manie, Depression, Demenz, Rauschdrogen-, Medikamenten- und Alkoholismus-Folgen, ferner krankhafter Eifersuchtswahn, Nymphomanie, Pädophilie und Sodomie (Zoophilie). Gestreift werden auch die neurochemischen und neuroanatomischen Aspekte von Liebe und Verliebtheit.

Upload 22.05.2005:
Zoophilie: Nichts hat sich in den letzten Jahrzehnten so verändert wie die Einstellung der westlichen Welt zur Sexualität im Allgemeinen und zu sexuellen Formen und Praktiken im Besonderen. Nicht scheint auch ein so großes Interesse auszulösen wie „grenzwertige sexuelle Tätigkeiten„ - auch wenn man nicht darüber spricht. Das geht von der „wertfreien Neugier„ bis zur „fassadären Entrüstung„. Wenn die Medien ein (Brenn-)Spiegel unserer Zeit und Gesellschaft sein sollen, dann wird man um diese Erkenntnis nicht herumkommen. Deshalb eine etwas ausführlichere Darstellung des "letzten Tabu's in Sachen Sexualität": der sexuelle Mensch-Tier-Kontakt, früher Sodomie, heute Zoophilie genannt. Wie wurde das in früheren Kulturen gesehen, wie im Abendland, wie heute? Und vor allem: Wer ist beteiligt? Und zwar auf beiden Seiten?

Upload 22.05.2005:
Psychopharmaka: sind Arzneimittel mit Wirkung auf das Zentrale Nervensystem und damit Seelenleben. So genannte psychotrope Pflanzenheilmittel sind so alt wie die Menschheit. Schon die alten Ägypter nutzten rund 80 Heilpflanzen. Im alten Griechenland gab es regelrechte Heil-Zentren, therapeutisch aktive Heiligtümer, die dem Heilgott Asklepius geweiht waren, eine Art Wallfahrtsstätte und Klinik zugleich. Die bekanntesten Vertreter der Heilkunde in der Antike (z. B. Hippokrates, Galen) und des Mittelalters (z. B. Hildegard von Bingen, Paracelsus) wirkten mit ihren Empfehlungen bis weit in die Neuzeit hinein und werden auch heute noch vielfach zitiert. Ab dem frühen Mittelalter wurden auch die ersten Spitäler gegründet (z. B. Paris, London, München, Zürich, Basel). Die medikamentösen Möglichkeiten hielten sich zwar in Grenzen und wirken zum Teil heute inhuman, doch darf man nicht vergessen: Man nutzte, was man hatte und wenn noch der „Arzt als Arcney„, also eine Zuversicht und Vertrauen ausstrahlende Persönlichkeit hinzukamen, waren die Behandlungserfolge durchaus ermutigend.

Upload 07.01.2005:
Naturkatastrophen und seelische Folgen: Das Seebeben mit nachfolgender Flutwelle in Südostasien hat uns eine Katastrophenform vor Augen geführt, die die Erde seit Menschengedenken heimsucht. Dabei gibt es charakteristische Unterschiede zwischen Natur- und technischen Katastrophen. Auch muss man differenzieren zwischen den Folgen während und nach dem Ereignis: seelisch-körperliche Akut-Reaktionen und posttraumatische Belastungsstörung. Dabei sind typische Krankheitszeichen zu beachten, einige vorübergehend, einige mittelfristig, manche sogar eine Leben lang.

Bei allen Ausführungen handelt es sich um allgemeine Hinweise.
Bei persönlichen Anliegen fragen Sie bitte Ihren Arzt.
Beachten Sie deshalb bitte auch unseren Haftungsausschluss (s. Impressum).